Fotografie
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Fotoshooting mit Daiana

Künstlerische Portraitfotografie in Bremen – von der Idee zur Bildserie

Dieses Projekt ist nicht an einem Nachmittag entstanden.
Es war kein Termin, kein Slot, kein „wir machen mal schnell ein Shooting“. Es war Arbeit. Werkstattarbeit.

Daiana und ich haben uns Wochen vor dem eigentlichen Termin kennengelernt. Erst vorsichtig, dann immer konkreter. Es ging um Stimmung, um eine Bildwelt, um eine Figur, die mehr sein sollte als ein Outfit. Dunkel, vampirisch, ja – aber nicht als Kostüm. Sondern als Haltung, die zu ihr passt.

Von Anfang an war klar, dass diese Bilder nicht einseitig entstehen würden. Wir haben viel geschrieben, Bilder geteilt, Ideen gegeneinander gehalten. Daiana kam mit eigenen Vorstellungen, mit klaren Referenzen, mit dem Wunsch, sich nicht einfach fotografieren zu lassen, sondern aktiv mitzuwirken. Meine Aufgabe war es nicht, diese Ideen zu überformen, sondern sie zu sortieren, zu schärfen und gemeinsam weiterzuentwickeln.

Planung als Teil der Arbeit

Wir haben überlegt, welche Kleidung mit den Flügeln funktioniert, wie groß sie maximal sein dürfen, damit sie im Raum wirken, ohne ins Lächerliche zu kippen. Was noch bestellt werden muss, was sich improvisieren lässt, was wir bewusst weglassen. Viele Entscheidungen sind nicht technisch, sondern ästhetisch – und genau darin lag unsere gemeinsame Arbeit.

Parallel dazu entstanden Gespräche jenseits der Fotografie. Persönliche Themen, Erfahrungen, Vertrauen. Diese Art der Zusammenarbeit funktioniert nicht, wenn man sich nur als Fotografin und Kundin begegnet. Sie braucht gegenseitigen Respekt und die Bereitschaft, auch aufeinander Rücksicht zu nehmen.

Kurz vor dem Shooting hatte ich selbst mit einem starken Hautausschlag zu kämpfen. Daiana bot sofort an, den Termin zu verschieben. Kein Druck, kein Anspruchsdenken. Ich habe mich bewusst entschieden, trotzdem zu arbeiten – auch, weil der Umgang so ruhig und unterstützend war. Auch das gehört zur Werkstatt: Menschen, keine Maschinen.

Umsetzung im Studio

Am Tag des Shootings haben wir uns Zeit genommen. Viel Zeit. Der Aufbau dauerte, das Licht wurde mehrfach verändert, verworfen, neu gesetzt. Die Nebelmaschine lief nicht für einen schnellen Effekt, sondern um Tiefe im Bild zu erzeugen. Am Ende hing der Nebel überall – im Studio, in der Wohnung, in den Klamotten. Dazu Umziehen, Schminken, Pausen. All das war Teil des Prozesses, nichts davon nebensächlich.

Daiana hatte mehrere Requisiten mitgebracht. Kerzen, kleine Objekte, unter anderem eine Dose „Liquid Death“, die visuell gut zur Stimmung passte. Wir haben ausprobiert, getestet, Bilder gemacht – und dann gemeinsam entschieden, zu reduzieren. Zu viele Elemente hätten vom Wesentlichen abgelenkt. Nicht das Set sollte im Vordergrund stehen, sondern sie selbst: Haltung, Präsenz, Körperspannung. Weniger Ablenkung bedeutete mehr Klarheit.

Auch inhaltlich trafen zwei Visionen aufeinander. Nicht jede Idee wurde umgesetzt, nicht jeder Gedanke blieb bestehen. Der entscheidende Punkt war nicht das Durchsetzen einer Vorstellung, sondern das Finden einer gemeinsamen. Dort, wo aus zwei Perspektiven etwas Drittes entsteht.

Am Ende standen wir mehrere Stunden im Studio für eine einzige Bildserie. Netto gerechnet waren es sicher um die zehn Stunden Arbeit – Planung, Aufbau, Umsetzung und Nachbereitung nicht eingerechnet. Das ist kein effizienter Prozess im klassischen Sinn. Aber genau so entstehen Bilder, die nicht austauschbar sind.

Nachbearbeitung und Bildraum

Ein großer Teil der Arbeit begann erst nach dem Shooting. Die Nachbearbeitung ist kein kosmetischer Schritt, sondern Teil der Gestaltung. In dieser Serie steckt bewusst viel Photoshop. Bei einem Bild entstehen Flammen zwischen Daianas Händen, abgestimmt auf ihre Haltung und den Spannungsbogen des Bildes. Bei einem anderen wird das „Liquid Death“ als ikonisches Element ins Bild integriert, freigestellt, schwebend.

Da mein Studio räumlich begrenzt ist, wurde der Bildraum digital erweitert. Der Rand des Bildes wurde künstlich verlängert, um Platz für das Objekt zu schaffen, ohne das ursprüngliche Motiv zu zerstören. Solche Eingriffe entstehen nicht automatisch. Sie erfordern Entscheidungen – und Verantwortung gegenüber dem Bild und der Person darin.

Für mich gehören Fotografie, Nachbearbeitung und digitale Erweiterung selbstverständlich zusammen. Nicht als Trick, sondern als Werkzeuge innerhalb eines handwerklichen Prozesses.

Haltung und Weiterentwicklung

Der Preis für dieses Projekt war bewusst fair. Nicht, weil der Aufwand gering gewesen wäre, sondern weil die Idee getragen hat. Ich arbeite gerne mit Menschen, die sich einlassen, die mitdenken, die Teil des Prozesses werden. Aus genau solchen Begegnungen entstehen langfristige Projekte. Weitere Shootings sind bereits geplant, neue Orte, neue Bildideen.

Was mich an solchen Arbeiten interessiert, ist nicht der einzelne Look und auch nicht ein bestimmtes Genre. Ob düster, weich, mythologisch oder reduziert – das sind Oberflächen. Mich interessieren Figuren, Übergänge, Zwischenzustände. Menschen, die sich neu sortieren. Fotografie ist für mich kein Abbilden, sondern ein Werkzeug, um gemeinsam etwas sichtbar zu machen, das vorher nur vage vorhanden war.

Die Photonenhexe steht nicht für einen Stil, sondern für eine Haltung. Für Fotografie als Werkstatt. Als Ort, an dem Menschen Subjekt bleiben dürfen. Für Bilder, die nicht erklären müssen, sondern stehen können. Für Serien statt Einzelbilder, für Tiefe statt Effekthascherei.

Ein leiser Gegenentwurf

Vielleicht ist das auch ein leiser Gegenentwurf zu der Zeit, in der diese Bilder entstehen. Zu einer Gegenwart, in der Effekte billig geworden sind, Aufmerksamkeit laut eingefordert wird und Geschwindigkeit oft mit Bedeutung verwechselt wird. Diese Arbeit funktioniert anders. Sie ist langsam. Sie verlangt Zeit, Vertrauen und Präsenz. Und vielleicht ist genau das heute schon eine politische Entscheidung.

Besonders deutlich wurde mir das im Miteinander. Daiana ist Rumänin, ich bin eine trans Frau. Unterschiedliche Biografien, unterschiedliche Erfahrungen mit Sichtbarkeit. Und trotzdem – oder gerade deshalb – eine gemeinsame Bildsprache. Die Liebe zum Okkulten, zu Mythen, zu dunkler Symbolik kennt keine Ländergrenzen und keine eindeutigen Kategorien. Sie verbindet dort, wo Worte oft trennen.

In einer Zeit der Vereinfachung ist Komplexität ein Wert.
In einer Zeit der Effekthascherei ist Handwerk ein Statement.
Und in einer Zeit der schnellen Bilder ist Tiefe eine Form von Widerstand.

Dank

Zum Schluss bleibt mir vor allem eines: Danke.
Danke an Daiana für das Vertrauen, für die Offenheit und für die gemeinsame kreative Arbeit. Für eigene Visionen, für Neugier und für das Mitdenken. Dafür, nicht nur ein Ergebnis zu wollen, sondern Teil des Prozesses zu sein.

Es war viel Arbeit – für uns beide. Aber genau diese Art von Arbeit bringt weiter. Sie schärft den Blick, vertieft das Handwerk und hinterlässt mehr als schöne Bilder. Es war mir eine Ehre, mit dir zusammenzuarbeiten.

Solche Begegnungen sind der Grund, warum ich fotografiere.
Und warum Menschen wie du meine Lieblingskundinnen sind.

Provokante Fotografie im Schnoor Bremen

Zwischen Barock und Begehren – Intime Paarfotografie in bremens Altstadt

Die Gassen rochen nach vergangener Geschichte, oder war es Verfall?
Feuchte Steine atmeten einen Hauch von Schuld und vergangenen Leben aus.
Dieser Duft war eingebrannt in die alten Gemäuer, das Holz, die Türen.
Und dazwischen das Paar, das sich küsste, als sei die Welt am Ende, oder gerade erst geboren.
Zwischen ihren Lippen lag ein Versprechen, das wie ein bittersüßer Fluch klang.

Das Schnoor war nicht nur ihre Kullisse. Es war ein altes, mächtiges Wesen.
Müde, aber immer noch wach, bestehend aus Mauern die zuhören konnten.
Die Schatten flüsterten im diffusen Lichte und auch das Kopfsteinpflaster vermochte sich an alte Zeiten zu erinnern. Und mitten darin: Sie und ich mit meiner Kamera, meinem dritten Auge, ein Werkzeug für das Unsichtbare, welches nur in Milisekunden einzufangen war.

Doch die Stadt war nicht leer, im Gegenteil: Sie war übervölkert mit Stimmen, flüchtigen Blicken und voller jener Menschen, die glaubten sich durch Bremesien wie Kühlschrankmagneten und billiger Tassen mit auf alten Kitsch gemachten Aufdrucken zu einem Teil dieser Stadt und ihrer Kultur zu machen.
Sie wandelten achtlos auf einem Pflaster umher das älter war als ihre Ahnen. Doch sie lachten in der Sprache der Gegenwart ohne zu wissen das diese Steine mehr gesehen haben, als sie sich auch nur annährend vorstellen könnten. Blut. Liebe. Verrat. Geburt und Tod.
Die Welt war voll von diesem leisen und unscheinbaren Sterben, dass kein Grab brauchte.

An jeder Ecke ein Souvenierstand. Selbsternannte Künstler, die traurige Reproduktionen im Stile verlorener Meister verhöckerten und Cafés die versuchten den Charme eine Historie zu verkaufen, den es so nie gegeben hatte. Und zwischen all dieser Scheinheiligkeit: Dieses eine Paar. Nicht Teil des Spektakels, sondern im eigenen Zentrum. Ein Kontrapunkt, eine leise Revolution voller Widerstand gegen eine Welt die alles in Wechselgeld aufwiegt.

Sie waren wie Figuren in einem alten Theaterstück, längst vergessen, aber ihr Nachhall würde für immer in den Ritzen der Straßen und Wänden weiter leben. Ihre Körper sprachen in einer Linguistik die niemand heute mehr verstehen würde. Barocke Gesten in einer zerrissenen Zeit. Liebe die aus der Struktur fiel. Dies waren keine Posen, es war ein Bannkreis gegen all das Auffressende und Oberflächliche das sie umgab.

Das Licht das von ihrem Innersten ausging war brüchig und warm. Wie flackernde Kerzen in einem Salon in dem längst niemand mehr tanzt und kein Lachen mehr zu hören wäre. Es streichelte ihre Haut wie ein geisterhafter Hauch. Schattenhafte Schemen fielen über Ihre Kleidung und ihre Gesichter.
Und ich? Ich war ihre Chronistin, Beobachterin, Mittlerin mit einem Medium das sich Kamera schimpfte. Dieses Monokel alter Zeiten diente mir nicht dazu Bilder einzufangen, sondern Zustände.

Sie lehnten an den Türen und Wänden dieses Viertels und küssten sich, als könne ihre Zärtlichkeit das Rad der Geschichte aufhalten. Ihre Hände fanden nicht bloß zueinander, sie beschworen sich. Eine Liturgie der Nähe. Eine Messe in Fleischeslust.

Meine Aufgabe war es nicht zu fotografieren, sondern zu übersetzen. Keine Dienstleistung sondern ein Festhalten für die Ewigkeit. Zwischen diesem Spiel aus Licht und Schatten offenbarte sich ein Bildband einer raunenden Stadt in einer Stille die schreit und all das verzerrt was nicht der Wahrhaftigkeit entsprang. Doch ihre Liebe war süß und tief. Voller Sehnsüchte die man auf der Zunge schmecken könnte und Fragmente einer Wahrheit in sich trugen die die meisten Menschen längst vergessen hatten oder niemals spüren durften.

Diese Fotografie ist mehr als Ritual. Wer sie will muss bereit sein sich zu verlieren und neu zu verlieben. Wie in einem Fiebertraum einer verruchten Opiumhöhle. Dieses Paar war bereit dazu und das Ergebnis ist eine unsterbliche Chronik ihrer unvergänglichen Liebe. Keine Liebe wie in Magazinen und Filmen. Sondern Liebe die Spuren hinterließ. Kratzspuren im Holz, Risse in milchigem Fensterglas. Liebe die dich anschaut und dich fragt: Willst du das wirklich tun?

Und ich sage stets: Ja!
Immer wieder.
Denn solche Geschichten verdienen es erzählt zu werden.

Denn dort irgendwo da draußen zwischen feuchtem Stein, alten Gassen und flüchtigem Atem liegt der wahre Ort für ein Paarshooting in Bremen. Nicht im Fotostudio. Nicht im Katalog.
Sondern da wo die Geschichte nachhalt.
Wo das Licht sich nicht anbiededert, sondern zögert.
Wo sich Lippen berühren wie verbotene Verse.

Ob im Schnoor, der Bremer Altstadt oder anderer Orte vergangener Leben, ich sehe euch.
Nicht als Kunden, sondern als Kapitel eures eigenen Buchs.

Paarfotografie Bremen – Nicht inzeniert, sondern empfunden.

Und traut ihr euch auch?
Denn ihr findet die perfekte Fotografen garantiert nicht auf Fotografensuchseiten, sondern da wo die Bremer Geschichte brennt.
Wo das Pflaster noch flüstert.
Wo das Licht sich nicht bändigen lässt.
Wo aus einem einfachen Paarshooting in Bremen eine Erzählung wird, die euch nicht mehr los lässt.

Dann solltet ihr vielleicht zu mir kommen, eurer Fotografin aus Bremen.
Für alle die mehr wollen als ein aufgesetztes Lächeln im Wohnzimmer.

Mad Dogs Blues Band im Meisenfrei!

Blues Club Meisenfrei Bremen – Konzertfotografie mit Seele

Manchmal entstehen die besten Fotos dort, wo der Rauch in der Luft hängt und die Verstärker rauschen. Der Blues Club Meisenfrei Bremen ist so ein Ort – roh, lebendig, ehrlich. Hier verschwimmen Musik, Mensch und Licht zu einem einzigen Puls. Als Fotografin aus Bremen zieht es mich immer wieder an solche Orte, wo Atmosphäre wichtiger ist als Perfektion und das Licht genauso unberechenbar ist wie die Emotionen auf der Bühne.

Eine Nacht mit der Mad Dogs Blues Band

Der Anlass war persönlich: Mein Freund Dirk stand mit seiner Mad Dogs Blues Band auf der Bühne. Einen Tag vor meinem Geburtstag wollte ich ihn endlich wieder live sehen – im Meisenfrei, diesem alten, ehrlichen Club, in dem der Blues noch nach Holz, Bier und Geschichten riecht. Keine Arena, keine Filter, kein Showbusiness-Glitter. Nur Musiker, die spielen, weil sie gar nicht anders können.

Ich kam mit Kamera, Neugier und der Absicht, nichts zu beschönigen. Kein künstliches Licht, kein gekünsteltes Posing. Konzertfotografie ist eine eigene Disziplin: man hat nur Sekunden, um Energie einzufangen. Wenn der Bass vibriert und der Sänger das Mikro fast verschlingt, geht es nicht um technische Perfektion – es geht darum, Rhythmus sichtbar zu machen. Darum, dass ein Bild klingen kann.

Warum Konzertfotografie mehr ist als Schnappschüsse

Als Fotografin in Bremen liebe ich es, Momente einzufangen, die nicht wiederkehren. Gerade Live-Musik verlangt völlige Präsenz. Lichtwechsel, Bewegung, Schweiß, Schatten – alles passiert gleichzeitig. In Clubs wie dem Meisenfrei Bremen gibt es keine zweite Chance, keine Wiederholung. Nur Intuition, Erfahrung und Timing.

Während Dirk in sein Mikro brüllte und die Gitarren kreischten, arbeitete ich fast im Takt. Die Kamera wurde Teil des Beats, mein Auge suchte Linien, Farben, Körperhaltungen, die Musik in Bewegung übersetzen. Konzertfotografie ist wie Tanz: Man bewegt sich mit, ohne zu stören, man fühlt den Raum, das Licht, die Schwingung. Jedes Bild ist ein Stück Musik, eingefroren im richtigen Augenblick.

Das Meisenfrei – Bremer Kultort für Live-Musik

Wer in Bremen Blues liebt, kennt das Meisenfrei. Seit Jahrzehnten ist der Blues Club Meisenfrei Bühne für lokale Bands, internationale Acts und Musikliebhaber aller Generationen. Hier begegnen sich Rock, Jazz, Funk, Soul – und natürlich der Blues, der alles trägt. Ich mag diese Orte, die nicht glattgeschliffen sind. Hier hat jede Wand ihre eigene Patina, jeder Barhocker schon hundert Geschichten gehört.

Für mich als Fotografin aus Bremen ist das Meisenfrei kein bloßer Veranstaltungsort, sondern eine Quelle. Es geht um Authentizität – um Gesichter, die das Leben erzählen, um Hände, die Musik halten. In einer Zeit, in der vieles inszeniert wirkt, ist Konzertfotografie im Meisenfrei eine Rückkehr zum Echten.

Blues, Licht und Schatten – meine Sprache als Fotografin

Ich arbeite gern mit harten Kontrasten, Bühnenlicht, Nebel, zufälligen Schatten. Das Licht einer Bluesbühne ist unberechenbar – manchmal rot wie ein Sonnenuntergang, manchmal kühl wie Metall. Aber genau das macht die Magie aus. Es zwingt einen, schnell zu sehen, instinktiv zu reagieren. Meine Fotos sollen nicht dokumentieren, sondern erzählen: von Rhythmus, Leidenschaft, Übermut, Müdigkeit – all den Zwischentönen, aus denen Musik besteht.

Wenn man lange genug in diesem Club steht, merkt man, dass Blues mehr ist als ein Musikstil. Es ist Haltung. Die Mad Dogs Blues Band verkörpert genau das: Sie spielt, als ginge es um alles. Keine Pose, kein Ego. Nur dieser Moment zwischen Ton und Stille, in dem alles echt ist.

Konzertfotografie Bremen – Musik sichtbar machen

Ich fotografiere nicht nur Bands, ich übersetze Klang in Bild. In Bremen gibt es viele Bühnen, aber das Meisenfrei bleibt etwas Besonderes. Es ist ehrlich, nah, intensiv – und genau das, was ich an Fotografie liebe. Hier darf Musik aussehen, wie sie klingt: wild, verschwommen, leuchtend, unvollkommen perfekt.

Für Musiker:innen, Bands und Veranstalter in Bremen biete ich Konzertfotografie an, die Emotion und Energie sichtbar macht. Ob Blues, Rock oder elektronische Musik – ich arbeite unauffällig, intuitiv und mit einem Auge für Atmosphäre. Meine Bilder erzählen von der Verbindung zwischen Publikum und Bühne, von Schweiß, Sound und Seele.

Blues Club Meisenfrei Bremen – wo Bilder Musik werden

Wer meine Arbeit kennt, weiß: ich liebe Orte mit Geschichte. Das Meisenfrei ist einer davon – ein Raum, der lebt, weil Menschen ihn mit Leidenschaft füllen. Jede Session, jede Band, jede Note schreibt sich in seine Wände. Und manchmal darf ich das festhalten.

Wenn du also in Bremen spielst oder ein Konzert im Blues Club Meisenfrei planst und professionelle Konzertfotos möchtest – melde dich. Ich fange ein, was Musik mit uns macht.

Hier geht’s zur Kontaktaufnahme.

„Geh nicht zu irgendeinem Fotograf in Bremen – geh zur Photonenhexe!“

Geh nicht zu irgendeinem Fotografen in Bremen – lass dich von der Photonenhexe verzaubern!

Ich bin Zoé – die Photonenhexe, Fotografin in Bremen für alle, die keine Lust auf Standardfotos haben. Wenn du Bandfotos willst, die mehr sind als gestellte Gruppenbilder vor einer Ziegelwand, dann bist du hier richtig. Ich arbeite mit Menschen, die was zu sagen haben – Musiker*innen, Künstler*innen, Individualist*innen. Keine Kulisse, kein Kitsch. Nur echte Haltung, Licht und Energie.

Dragonrider – Power Metal in purer Bildenergie

Vor Kurzem stand die Power-Metal-Band Dragonrider vor meiner Linse – ein Ritt zwischen Donner, Leder und purem Selbstbewusstsein. Gitarren wie Schwerter, Bassläufe wie Gewitter. Die Bassistin im Iron-Maiden-Shirt war pures Feuer, und der Gitarrist mit seiner Flying-V-Gitarre sah aus, als könnte er Blitze dirigieren. Diese Momente fange ich ein – roh, ehrlich, ungezähmt.

Mehr zu Dragonrider findest du auf ihrer Facebook-Seite.

Warum meine Bandfotografie anders ist

Ich fotografiere Musik, nicht Menschen. Meine Bandportraits zeigen Klang in Form, Energie in Licht und Leidenschaft in Farbe.
Jede Pose, jede Falte im Leder, jeder Schatten erzählt etwas über dich – über euer gemeinsames Chaos, euren Sound, euer Brennen.
Ich nutze starke Kontraste, präzises Licht und eine Ästhetik, die mehr an Albumcover als an Bewerbungsfoto erinnert.

Mindf4ce – Nebel, Lautstärke und Licht

Auch die Metal-Band Mindf4ce hat mir ihr Vertrauen geschenkt.
Wir haben das Studio in Rauch gehüllt, bis man kaum noch atmen konnte – perfekt für den Sound, den sie leben.
Die Bilder siehst du hier auf meiner Website.

Warum ich Künstler*innen fotografiere

Ich fotografiere keine Gesichter – ich fotografiere Ausdruck.
Musiker*innen, Maler*innen, Performer*innen – sie alle tragen Geschichten in sich, die man spüren kann.
Und genau das will ich sichtbar machen: diese Spannung zwischen Verletzlichkeit und Stärke, Schweiß und Stille, Mensch und Mythos.
Ich selbst bin Teil dieser Welt. Musik hat mein Auge geschult, meine Haltung geformt und meinen Stil geprägt.

Subkultur. Haltung. Fotografie.

Ich komme nicht aus dem Hochglanz – ich komme aus Proberäumen, Kellerclubs und verrauchten Bühnen.
Mein Herz schlägt für Nonkonformismus, für Metal, Punk, Rock und Underground.
Ich liebe Menschen, die sich nicht anpassen, sondern ausdrücken.
In Bremen gibt es eine lebendige Szene, und ich sehe es als meine Aufgabe, sie festzuhalten – echt, roh, respektvoll.
Meine Fotos sind mein Beitrag zur Subkultur dieser Stadt.

Warum ich die richtige Fotografin für deine Band bin

Ich verstehe eure Welt. Ich weiß, was es bedeutet, auf der Bühne zu stehen, zu schwitzen, zu träumen, zu scheitern und trotzdem weiterzumachen.
Ich bringe nicht nur Erfahrung und Technik mit, sondern auch Intuition und ein offenes Ohr.
Ob Promo-Fotos, Albumcover oder Social-Media-Kampagne – ich schaffe Bilder, die nicht einfach hübsch sind, sondern was erzählen.
Bilder, die nach Strom riechen, nach Freiheit, nach Bassfrequenzen und Leidenschaft.

Deine Band im besten Licht

Bremen hat eine Szene, die lebt – und ich halte sie fest.
Meine Shootings sind keine Fließbandarbeit, sondern Zusammenarbeit.
Ich will mit dir etwas schaffen, das über dich hinausweist.
Etwas, das bleibt, wenn der letzte Ton längst verklungen ist.

Bist du bereit?

Wenn du willst, dass deine Bandfotos nicht aussehen wie die von allen anderen, dann melde dich bei mir.
Bring deine Musik, deine Ideen, deinen Mut – und ich bringe Licht, Schatten und ein bisschen Magie.
Gemeinsam machen wir Bilder, die klingen.

Veranstaltungsfotografie: Nima Lindner auf dem CSD Bremen 2024

Veranstaltungsfotografie: Nima Lindner auf dem CSD Bremen 2024 – Ein emotionaler Auftritt

Beim CSD Bremen 2024 stand Nima Lindner mit ihrer Band auf der Bühne und lieferte eine Performance ab, die tief unter die Haut ging. Nima, bekannt für ihre gefühlvollen Texte und ihre sanfte, aber eindringliche Stimme, brachte das Publikum mit einer Mischung aus nachdenklichen Balladen und kraftvollen Rockhymnen in ihren Bann. Ihre Musik, die an „lesbischen Kuschelrock“ erinnert, spricht Themen wie Liebe, Verlust und Identität an und schafft dabei eine intime Verbindung zu ihrem Publikum.

Auf den Fotos sieht man Nima in einem schlichten, aber eleganten Outfit, das perfekt zu ihrer natürlichen Ausstrahlung passt. Mit ihrer Gitarre in der Hand und der Band im Rücken entstand eine Atmosphäre, die das Publikum in eine andere Welt entführte – eine Welt, in der Emotionen offen gezeigt und geteilt werden können.

Besonders beeindruckend war, wie Nima es schaffte, selbst inmitten der lauten Feierlichkeiten eine stille, kraftvolle Präsenz zu bewahren. Die Menschenmenge, die sich zu den sanften Melodien bewegte, schien fast vergessen zu haben, dass sie sich auf einem großen Event befand – so intensiv war die Verbindung zwischen Künstlerin und Publikum.

Ihre Texte, die sie mit einer solchen Ehrlichkeit vorträgt, sind tiefgründig und spiegeln persönliche Erfahrungen wider, die viele im Publikum nachvollziehen konnten. Es ist diese Authentizität, die Nima Lindner ausmacht und die sie zu einer so wichtigen Stimme in der queeren Musikszene macht.

Die Bilder zeigen Nima in verschiedenen Momenten ihrer Performance: wie sie konzentriert die Gitarre spielt, den Blick nach innen gerichtet, und dann wieder, wie sie das Publikum anspricht, ihre Botschaft mit sanfter Überzeugung und Leidenschaft vermittelt. Es sind diese Augenblicke, die in Erinnerung bleiben – kleine, intime Szenen inmitten eines großen, lauten Festes.

Das Bühnenbild und die Lichtstimmung waren perfekt für mich als Fotografin. Die goldene Stunde verlieh den Fotos eine besondere Magie, und das bunte, fast punkige Bühnenlicht sorgte für eine Bildharmonie, die einfach nur als Fest der Farben beschrieben werden kann. Es war eine Freude, in dieser Atmosphäre zu fotografieren und die Stimmung festzuhalten.

Die Begleitband von Nima ergänzte ihren Auftritt perfekt. Jeder Musiker trug mit leisen, harmonischen Klängen dazu bei, die emotionale Tiefe der Lieder noch zu verstärken. Die Musik strömte von der Bühne und füllte den Raum, schuf Momente des Nachdenkens, aber auch der Gemeinschaft.

Nima Lindner ist nicht nur eine talentierte Musikerin, sondern auch eine Künstlerin, die durch ihre Auftritte Menschen zusammenbringt. Ihre Musik schafft Räume der Geborgenheit und des Verständnisses, und das war beim CSD Bremen 2024 deutlich spürbar. In einer Welt, die oft laut und hektisch ist, bietet sie eine Atempause, einen Moment der Ruhe und des Innehaltens.

Wer Nima live erlebt, merkt schnell, dass ihre Musik weit über den reinen Genuss hinausgeht. Sie ist eine Erfahrung, ein Gefühl, das lange nach dem letzten Akkord nachhallt. Ihr Auftritt beim CSD Bremen 2024 war ein Highlight des Events und hat gezeigt, dass Musik und Gemeinschaft Hand in Hand gehen können.

Wer in den persönlichen Genuß kommen möchte und Nima und Ihre Band buchen will, checkt unbedingt ihre Internetseiten ab:

Nima Lindner Band

und

Blüzezeit Musik

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